Maklerrecht

Makler, die über das Internet ihre Dienstleistungen Verbrauchern anbieten, müssen ihren Kunden ein Widerrufsrecht einräumen. Maklerrecht

Mit den neuen Vorschriften des Gesetzes zur Umsetzung der EU – Verbraucherrechtrichtlinie reformierte der Gesetzgeber die bisher gültigen Regelungen des Fernabsatzrechts. Das Widerrufsrecht und die dazugehörige Widerrufsbelehrung erfuhren in diesem Zusammenhang grundlegende Änderungen! Oftmals werden die notwendigen Änderungen von den Unternehmen nicht rechtzeitig umgesetzt, ist die Widerrufsbelehrung fehlerhaft. Das kann im Einzelfall sehr teuer werden kann. So kann nach neuer Rechtslage beispielsweise der Kunde den Widerruf nunmehr auch mündlich oder telefonisch erklären.

Bei einer fehlenden, unvollständigen oder fehlerhaften Widerrufsbelehrung droht dann doppeltes Ungemach. Wird der Kunde nicht ordnungsgemäß über sein ihm gesetzlich zustehendes Widerrufsrecht belehrt beziehungsweise ist die Widerrufsbelehrung unvollständig oder fehlerhaft, drohen kostenpflichtige Abmahnungen und gerichtliche Auseinandersetzungen von Konkurrenten und hierauf spezialisierten zwielichtigen Verbänden. Das kann Sie im Einzelfall mehrere 1000 € kosten.

Zudem droht Maklern der Verlust jeglicher Vergütung/Provision trotz einwandfrei erbrachter Leistung und Erfolgseintritt bei nicht ordnungsgemäßer Belehrung. Der Kunde kann nach Abschluss des Verfahrens die gezahlte Provision zurückverlangen ohne Wertersatz zahlen zu müssen.

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